10 Gründe, warum Yoga der perfekte Zusatzsport für Reiter ist und Du am Besten gleich damit anfängst!

1. Du wirst beweglicher und flexibler.

Ich denke ich muss Dir nicht erklären warum das eine gute Sache ist.

Wenn du ein lockeres, bewegliches Pferd willst musst Du selbst locker und beweglich sein.

Außerdem wird es Dir dabei helfen Dich nicht zu verletzen wenn Du einmal stürzen solltest (siehe auch der Artikel zum richtigen Fallen).

Yoga ist für jeden gut – völlig unabhängig von Fitness, Alter, Gewicht oder Beweglichkeit!

Dabei musst Du nicht schon beweglich und dehnbar sein um Yoga zu machen. Man kann die Übungen so anpassen, dass sie wirklich für jeden machbar sind. In meiner Yogastunde sind teilweise Leute weit über 60!

2. Deine Koordinationsfähigkeiten und Dein Körperbewusstsein werden sich verbessern.

Das hilft Dir auch für Deine Arbeit im Sattel.

Besonders bei Dressurlektionen ist es unheimlich wichtig ein gutes Körperbewusstseinzu haben und zu merken wenn Du Deine Schultern hochziehst oder Deine Beine komisch abwinkelst. Dein Pferd unterscheidet nicht zwischen Hilfen, die Du ihm bewusst gibst und denen, die Du aus Versehen gibst, weil Du Deinen Körper gerade nicht ganz unter Kontrolle hast.

Yoga wird Dir dabei helfen sehr viel bewusster spüren und kontrollieren zu können wie Du Deine Gewichts- und Schenkelhilfen einsetzt.

Lesetipp: Ich habe ein paar Artikel zum Aussitzen, Leichttraben, den Gewichtshilfen,den Kreuzhilfen und schlechten Angewohnheiten von Reitern geschrieben. Die Meisten der dort beschriebenen Probleme lassen sich mit mehr Körperbewusstsein, Koordination und Flexibilität lösen. 

 

3. Du wirst stärker und ausdauernder.

Ich bin schon nach etlichen Reitstunden verschwitzt und wackelig vom Pferd gestiegen. Ein bisschen mehr Muskelkraft kann nie schaden.

Wenn Du zu untrainiert bist, wirst Du Dich bei schwereren Lektionen mit Deinem Pferd schnell verkrampfen und nicht mehr feine Hilfen auf den Punkt geben können.

Wir trainieren unsere Pferde und machen uns Gedanken um ihren Muskelaufbau – warum dann nicht auch über unseren eigenen?

(Natürlich sollst Du keine Muskeln haben um fester am Zügel ziehen und die Beine mehr zusammenpressen zu können! Es geht mir hier um die vielen kleinen Bewegungen und Muskelanspannungen, die man während dem Reiten durchführt. Alleine um Dein Gleichgewicht zu halten musst Du immer eine bestimmte Grundspannung halten.)

 

4. Deine Balance, Dein Sitz und Deine Körperhaltung werden sich verbessern.

Auch das ist beim Reiten unheimlich wichtig, denn wie soll Dein Pferd seine Balance finden wenn Du nicht in Balance bist?

Yoga hilft Dir dabei Deine Muskeln zu kräftigen und Dein Gleichgewicht zu finden.

 

5. Du wirst selbstbewusster.

Du lernst was Du alles schaffen kannst und auf Dich selbst zu vertrauen. Das wirst Du auch in den Umgang mit Deinem Pferd mitnehmen. Wenn Du Selbstvertrauen ausstrahlst wird das auch Dein Pferd merken und Dir mehr Vertrauen und Respekt schenken.

 

6. Du wirst aufmerksamer Dir und Deinem Pferd gegenüber.

Im Yoga lernst Du Dich intensiv mit Dir und Deinem Körper zu befassen. Das bedeutet aber auch, dass Du Deine Umwelt intensiver wahrnimmst.

Vielleicht entdeckst Du ganz neue Seiten an Deinem Pferd oder wirst auf alte Marotten geduldiger reagieren. Vielleicht erkennst Du auch, dass Du Vorurteile Deinem Pferd gegenüber hast und durch diese sein Verhalten nur bestärkst.

 

7. Du wirst ausgeglichener und geduldiger.

Yoga hilft Dir dabei mit Stress und negativen Gefühlen besser umzugehen. Bei der Arbeit mit Deinem Pferd wirst Du geduldiger sein und besser auf es eingehen können. Du wirst eine positivere Einstellung bekommen und mit Rückschlägen besser umgehen können. Du wirst lernen, nicht alles todernst zu nehmen und nachsichtiger auf Deine Fehler und die „Fehler“ (eher Verständnisprobleme) Deines Pferdes reagieren.

 

8. Du lernst Deinen Atem zu kontrollieren und Ruhe zu bewahren.

Wenn Du mit Deinem Pferd in eine brenzlige Situation kommst kannst Du Dich mit den Atemübungen des Yogas im Null-Komma-Nichts beruhigen – und somit auch Dein Pferd.

Du wirst lernen, Dich nicht in Probleme zu verbeißen und reinzusteigern, sondern durchzuatmen und loszulassen.

 

9. Du kannst Deine eigenen körperlichen Probleme ausgleichen

Schiefe Hüfte oder verkrümmte Wirbelsäule?

Natürlich geht das auch mit Yoga nicht ganz weg. Du kannst Deine Haltung aber durch regelmäßige Übung deutlich verbessern.

 

10. Yoga kannst Du überall machen

Um Yoga zu üben brauchst Du nur Dich selbst und eine Yogamatte. Zur Not, zum Beispiel auf Reisen, tut es auch ein Teppich.

 

Gefunden auf herzenspferd.de